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Leinenspulenkapazität / Drachenspulenkapazität
Wer sich eine Drachenspule bauen will, wird sich sicher Gedanken über die gewünschte Kapazität machen.
Um einen Anhaltspunkt zu geben, wie viel Leine einer bestimmten Stärke auf eine Spule passt, habe ich meine
Gedanken in einer Exceltabelle zusammengefasst.
Dabei ist eine Exceltabelle zur Berechnung herausgekommen: spulenkapazitaet.xls
Wie die Erfahrsungswerte am Ende der folgenden Seite zeigen, liege ich so falsch mit meinen Berechnungen nicht:
http://kap-man.de/spule01.htm
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Wie groß ist mein Drachen in der Projektion?
Diese Frage stellt sich vielleicht der ein, oder andere. Mit folgender Methode ist eine mehr oder weniger genaue Schätzung möglich.
Folgendes wird außer dem Drachen inkl. Zubehör benötigt:
- Ein Computer
- Eine Digitalkamera von der man weiß, was für ein Sensortyp verbaut ist.
Bei www.dpreview.com sind sehr viele Digitalkameras mit dieser Angabe aufgelistet.
- Ein Grafikprogramm, das mit Histogrammen umgehen kann.(Bspw. Gimp)
- Sollte das nicht im Grafikprogramm enthalten sein, ein weiteres Programm, mit dem die EXIF-Daten aus einem Bild auszulesen sind.
- Diese Exeltabelle: Bildfeldberechnung.xls
- Zeit, sich mit diesem Thema zu beschäftigen.
Los gehts:
- Der Drachen muss während des Flugs fotografiert werden.
Dabei ist auf Folgendes zu achten:
- Die "Messung" wird um so genauer, je besser die Entfernung zum Drachen bestimmt werden kann.
Bspw. sollte sich die Kamera möglichst in der Nähe eines Steuergriffs befinden. Um dann die exakte Entfernung zum Drachen zu bestimmen, braucht zur Leinenlänge nur noch die Tampen- und die Waagenlänge hinzuaddiert zu werden.
Weiter sollte bei dem Foto die Leine möglichst wenig durchhängen. Für grobe Abschätzungen ist allerdings eine Genauigkeit von 1-2m ausreichend.
- Um Bildverfälschungen zu vermeiden sollte eine möglichst lange Brennweite gewählt werden.
- Ebenso sollte der Drachen möglichst rechtwinklig zur optischen Achse der Kamera stehen.
Folgendes Bild ist bspw. geeignet:

- In diesem Bild wird dann der Drachen komplett in schwarz dargestellt und der Rest wird komplett in weiß dargestellt.
Das sieht dann wie folgt aus:

Um dies relativ einfach zu bewerkstelligen, sollte mit den Kontrast und Helligkeitsoptionen eines geeigneten Programms gespielt werden.
- Mit Hilfe eines Programms, das gut mit Histogrammen umgehen kann, läßt sich die Anzahl der schwarzen Pixel bestimmen. Die Gesamtanzahl an Pixeln ergibt sich durch Multiplikation von Höhe und Breite des Bildes
- Die ermittelten Daten in die heruntergeladene Tabelle eingeben und die Fläche wird angegeben.
Im hier geführten Beispiel:
- Sensortyp: 5
- Brennweite: 24,2mm
- Drachenabstand: 26m
- Pixelanzahl gesamt: 4915200
- Pixelanzahl Objekt: 129762
Als Ergebnis kommt als wirksame Fläche /Projektionsfläche ca. 0,75 m² heraus.
Das Ergebnis entspricht bei dem Revolution-modell relativ genau der Segelfläche. Dies war auch nicht anders zu erwarten. Interessanter wird die Berechnung allerdings bei stark profilierten Drachen wie bspw. Deltas oder gar Matten.
Verbesserungsvorschläge werden gerne entgegen genommen.
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Windstärken
Es gibt wohl kaum eine Größe, im Drachensport, bei der es mehr unterschiedliche Skalen gibt, als bei der Angabe der Windstärke. Um da ein wenig Durchblick zu schaffen, habe ich die mir bekannten Skalen in einer Excel-Tabelle zusammengefasst: windstaerken.xls
Sehr hilfreich bei der Betrachtung der Beaufortskala ist auch der entsprechende Artikel bei Wikipedia: Beaufortskala